Ganz schön steil...

Angst vor steilen Rodelbahnen?

Muss nicht sein, wenn alles stimmt.

Bestimmt ging es uns alle schon so, o je… da soll ich runter und das noch heil ohne Abflug?
Der wohl wichtigste Tipp ist „ich bremse gerne, als zu spät“. Das mag nicht das Ziel von Racer sein, aber „mit Sicherheit Rodelspaß“ betrifft es die meisten Funrodler.

Grundsätzlich ist es das Zusammenspiel von Rodelbahn, Rodel- und Schlittenmodell sowie die eigene Erfahrung mit herausfordernden Bahnen.

Eine ziemlich einfache Regel ist, dass hochliegenden Bahnen z.B. auf Gletscherhöhe eher flach mit weitläufigen Kurven sind. Je tiefer die Bahnen liegen und meistens über Waldwege gehen, ein steileres Gefälle mit mehr Kehren und scharfe Kurven ausweist.

Natürlich bestimmt der eigene Wunsch die Wahl, soll es geruhsamer oder soll es flott ins Tal gehen.

Machen wir doch schon alle richtig.

Zumindest an jedem Pass, wenn mit dem Auto ins Tal „grauscht“ wird! Da bremsen wir doch alle und tasten uns „sicher“ und „vorsichtig“ an das Gefälle und an Kehren heran. Genauso müsste es beim rodeln auf steilen Rodelbahnen sein. Einfache Regel: bremsen und mit Gefühl schneller werden als zu schnell und zu spät nicht mehr kontrolliert bremsen zu können. Beim Auto geht das Blech kaputt, beim rodeln die Knochen. Rodeln macht riesig Spaß, wenn es kontrolliert schneller wird und wir mit dem Rodel und nicht der Rodel mit uns ins Tal rauscht. Oder?

Was kann man noch dafür tun.

Internet
So bieten sich heute im World Wide Web viele Möglichkeiten der Information über Videos und Beschreibungen der Rodel- und Schlittenbahnen.

Tipp 1: Meistens findet man eine größere Auswahl an Videos auf YouTube. Einfach mit den Suchkriterien: rodeln, schlitteln und Namen der Rodelbahn oder des Ortes danach suchen. Meistens sind es private Videos, auf denen schon Kurven und Gefälle in etwa abzuschätzen sind.

Tipp 2: Genauere Bahnvideos sind Videos der Rodelbahnbetreiber direkt auf ihren Webseiten.

Tipp 3: Es gibt viele Webcams, eigentlich schon Standard, an den Rodelbahnen. Hierzu die Begriffe mit Webcam, Ort oder Bahn eingeben.

Leider sind noch nicht alle Rodelbahnen auf diesen Service eingegangen. Wäre sicher eine nützliche Information zum „sicheren“ planen von Rodelausflügen.

Beschreibung
Tipp:
Hier gibt es für Euch eine Auswahl an Rodelbahnen mit Angaben zu Länge, Gefälle, Lift und Telefon.

Ausrüstung
Bremskrallen für die Schuhe (auch Grödel genannt) sind eine gute Unterstützung. Um sicherer bei steileren Gefälle, harten Pisten und eventuelle eisigen Stellen kontrolliert zu bremsen.

Zur Auswahl gibt es Bremshilfen zum unterschnallen oder Bremsplatten zur Montage auf die Rodelschuhe. Wenn beides zu ungewohnt ist, gibt es auch eine Alternative. In den Absatz von Wanderschuhe mit kräftigem Profil in Fahrtrichtung Schrauben einzudrehen.

Eine Auswahl findet man hier:
Rodelführer > GermanLuge > activeOutdoor > 3R > Lindauer > Schlittenzubehör > Bergzeit-AT

Rodel-Modelle
Für flache und einfache Bahnen eignen sich leichtlaufende Original-Schlitten (Holzschlitten, Davoser, Hörnerrodel) und auch Plastikschlitten und Plastik-Bobs. Für den Wunsch, auch auf flachen Bahnen  Geschwindigkeit zu genießen, ist der Funwave Schlitten eine gute Alternative. Speziell bei Modelle aus Plastik sollte die Gewichtsbelastung und „echte“ Lenkfähigkeit geprüft werden.

Die doch größere Anzahl an Bahnen  mit steilen und kurvigen Gefälle erfordern nicht nur das richtige „Gefährt“ sondern auch eigene Erfahrung und Können. Hier sind Lenkbarkeit, leichtes steuern und gute Sitzergonomie sehr wichtig. Qualitative und hochwertige Schlitten eignen sich, wenn man schon Schlittenfahren und das (relativ) einfache Lenken beherrscht. Plastikschlitten und Plastikbobs können hier teilweise je nach Bahn fahrdynamisch überfordert sein.

Die lenkbaren Sportrodel sind hier eine sichere Option, wenn man „sportliche“ und „koordinative“ Erfahrung besitzt.
Für die Alternative „sicher und bequem“ eignet sich der Runwave Rodel mit seinen Lenkbremsen und körpergeformten Ergonomie.

Keine Angst vor Kehren...

 

Am besten entscheiden alle 4 Faktoren die richtige Wahl:
Rodelbahn, Rodel-/Schlittenmodell, Fahrkönnen und welchen Spaß man bevorzugt.

Informieren, planen, rodeln und Spaß mit „Sicherheit“ genießen.

 

 

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